Union 86 Dortmund

Union 86 ist ein fiktiver Fußballverein aus dem Film „Nordkurve“ von Adolf Winkelmann aus dem Jahr 1993. Er schildert einen Spieltag der Bundesliga aus der Sicht der jeweils Beteiligten.

Der Ersatzspieler schläft mit der Frau des Vereinswirtes, während der Spielervater die Karriere seines Sohnes in Italien plant. Der Vereinswirt, ein ehemaliger Spieler von Union schmuggelt nebenbei Hunde für eine Kosmetikfirma.
Der Präsident wartet auf eine Einladung ins aktuelle Sportstudio und macht einer jungen Reporterin Avancen. Die Reporterin landet während ihrer Recherche auf der Männertoilette im Stadion und nicht im Bett des Präsidenten. Die Fans bereiten sich auf das Spiel und die Polizei auf die Fans vor. Ein Spielervermittler versucht die Frau des Vereinswirtes mit der Stadionkonzession ins Bett zu ködern und möchte sein Engagement für den Verein mit einer Position im Verein belohnt sehen. Der Schatzmeister entschuldet den Verein und wird dann Opfer der Vereinspolitik. Der Mittelstürmer steckt mit dem Radiomoderator in einem Wettbetrug, verschießt einen Elfmeter und verletzt sich schwer.
Währenddessen brennt eine Imbissbude, die Fans stürmen den Platz, der Ersatzspieler geht verloren, Union schafft den wichtigen Heimsieg nicht, der Vereinswirt gewinnt tatkräftig das Herz seiner Frau zurück und der Vereinspräsident kommt doch noch ins aktuelle Sportstudio
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Der Film bedient so ziemlich jedes Klischee des Fußballs der 1990er Jahre und vermutlich hat er dabei nicht mal übertrieben.

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