STV Horst-Emscher Husaren

Der Vorgängerverein STV Horst-Emscher war im Gelsenkirchener Stadtteil Horst beheimatet.

Nach dem Krieg qualifizierten sich die Emscherhusaren für die Oberliga West, die damals höchste Spielklasse in Deutschland. 1950 wurde sogar die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erreicht. 1954 folgte dann allerdings der Abstieg, dem lediglich 1958 noch einmal für eine Saison der Wiederaufstieg gelingen sollte.

Bei der Gründung der zweitklassigen Regionalliga West 1963 war Horst-Emscher wieder dabei, kämpfte aber von Anfang an gegen den Abstieg. Profitierte man 1965 noch vom Nichtabstieg der Schalker, war der Abstieg 1966 nicht mehr zu vermeiden.

1973 fusionierte man mit Eintracht Gelsenkirchen, um sich für die neue 2. Bundesliga zu qualifizieren. Dieses Vorhaben war allerdings nicht von Erfolg gekrönt und ab 1978 startete man wieder als STV Horst-Emscher in der Verbandsliga.

Bis auf eine Saison in der Oberliga blieb man viertklassig, bis man 1994 durch eine Abstieg und eine Ligareform direkt bis in die sechstklassige Landesliga durchgereicht wurde.

Ein Wiederaufstieg und eine Insolvenz führten den Verein bis 2005 in die Verbandsliga. Dann folgten drei direkte Abstiege bis in die Kreisliga A. Dort wurde 2007 ein Insolvenzverfahren eröffnet und der Verein wurde aufgelöst. Einen Nachfolgeverein gibt es nicht.

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