Rot Weiß Oberhausen

Rot Weiß Oberhausen wurde am 18.12. 1904 als Oberhausener Spielverein gegründet. Nach diversen Fusionen nahm der Verein dann 1933 den heutigen Namen an.

RWO pendelte immer zwischen der höchsten und der zweithöchsten Liga, verpasste 1963 aber die Qualifikation zur Bundesliga.

Erst 1969 stieg man in die Bundesliga auf und konnte sich dort 4 Jahre lang halten. In der Saison 1971/72 stellte man mit Lothar Kobluhn sogar den Torschützenkönig der Liga.

Danach spielte RWO entweder zweit- oder drittklassig. 1988 stürzte man nach einem Lizenzentzug fast bis in die Landesliga und konnte erst 1998 wieder in die 2. Liga aufsteigen.

Aber auch dort ging die Achterbahnfahrt weiter. Führte man 2004/05 einige Zeit die Tabelle an und hatte am letzten Spieltag sogar noch die Chance aufzusteigen, stieg man ein Jahr später in die Regionalliga ab und wurde sogar bis in die viertklassige Oberliga durchgereicht.

Doch es gelang der direkte Wiederaufstieg und in der Regionalliga der Durchmarsch in die 2. Liga! Dort hielt sich RWO trotz eines kleinen Etats für 3 Jahre, musste 2011 aber in die 3. Liga absteigen. Nach einer katastrophalen Saison wurde auch dort der Klassenerhalt verpasst.

Seit der Saison 2012/13 wird in der Regionalliga West ein Neuaufbau versucht. Einen ersten Lichtblick gab es am 21. Mai 2018, als sich RWO mit dem Gewinn des Niederrheinpokals erstmal seit 2011 wieder für den DFB-Pokal qualifizieren könnte.

Da Rot Weiß Oberhausen aber ein vierblättriges Kleeblatt im Wappen trägt, sollte die Hoffnung auf bessere Zeiten nie aufgegeben werden.

1994 bin ich aus Essen zu RWO gewechselt. Aber dort hat sich mein rechtes Knie über die lange Zeit auf unebenen Ascheplätzen beschwert und der Meniskus musste gerichtet werden. Danach harmonierten meine Ansichten über die Wertigkeit von Beruf und Amateurfußball nicht mit denen meines Trainers und wir kamen überein, meine aktive Laufbahn im Vereinsfußball zu beenden.

Spielstätte von Rot Weiß Oberhausen ist das 1926 erbaute Stadion Niederrhein. Es handelt sich um ein damals klassisches Fußballstadion mit einer Tribüne und Stehplätzen im übrigen Rund, vom Spielfeld mit einer Aschebahn getrennt. Charakteristisch ist ein Uhrenturm auf der Gegengerade. 1970 kam eine Flutlichtanlage dazu. 1982 ersetzte eine neue Tartanbahn die Asche um das Spielfeld. 1996 wurde aus der Gegengerade eine überdachte Sitztribüne und es kam eine Anzeigetafel dazu, 2008 wurde das Stadion mit einer Rasenheizung ausgestattet und 2018 wurde eine neue Stehtribüne auf der Emscherseite errichtet. Die Tartanbahn ist mittlerweile zum Teil überbaut, Ein Flutlichtmast wurde abmontiert und die Anzeigetafel war lange defekt und wurde nur noch manuell als Spielstandsanzeige genutzt. Erst 2019 wurde die Tafel erneuert. Der Uhrenturm aber steht immer noch unverändert!

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