Revierlöwen Oberhausen
Die Revierlöwen Oberhausen übernahmen 1997 die DEL-Lizenz der Ratinger Löwen. Mit dem Verkauf der Lizenz wurde in Deutschland zum ersten Mal eine Mannschaft in eine andere Stadt umgesiedelt.
Trotz einer modernen Halle und eines potentiell großen Zuschauerumfeldes hing der Verein ständig hinter den Erwartungen zurück. Sowohl sportlich als auch bei den Zuschauerzahlen. Der Klassenerhalt gelang mal nur in der Abstiegsrunde oder dadurch, dass es in der DEL keine Abstiegsregelung gab. Auch bei der einzigen Teilnahme an den Play-Offs schied die Mannschaft sieglos bereits in der ersten Runde aus.
2002 gab es dann neben den sportlichen und finanziellen Problemen auch noch Differenzen mit dem Hallenbetreiber, was zur Folge hatte, dass der Mietvertag nicht verlängert wurde. Da die Pläne einer eigenen Halle scheiterten, standen die Revierlöwen ohne Spielstätte da und es wäre zum Lizenzentzug gekommen. Dies wurde aber mit dem Verkauf der DEL-Lizenz nach Ingolstadt verhindert. Trotzdem kam es zu einem Insolvenzantrag und zur Löschung der GmbH aus dem Handelsregister.
Es folgte die Gründung des Vereines Revierlöwen Oberhausen, der in der Regionalliga NRW startete und seine Heimspiele in Gelsenkirchen austrug. Dem Aufstieg in die Oberliga 2004 wäre 2006 der Wiederabstieg gefolgt. Aus organisatorischen Gründen hätten die Revierlöwen aber auch in der folgenden Saison in der Oberliga antreten können. der Verein war aber finanziell nicht in der Lage, eine Lizenz zu beantragen und es wurde ein Insolvenzantrag gestellt.
In einer geplanten Auszeit von einer Saison konnte allerdings keine neue Spielstätte organisiert werden. Es folgte 2007 ein abgelehnter Antrag auf ein Insolvenzverfahren und die Auflösung des Vereins.
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