Preußen Berlin

Der Berliner Schlittschuhclub war ein Berliner Eishockeyverein, der 1981 gegründet wurde, die Vereinsfarben waren Schwarz-Weiß-Rot. Der Verein startete in der Bundesliga, musste sich aber bereits nach 2 Saisons wegen finanzieller Probleme aus dieser zurückziehen.

1983 wurde als Nachfolgeverein der BSC Preussen gegründet. Die vier Jahre in der 2. Bundesliga gewann man jedes Mal die Vorrunde, konnte sich aber erst im vierten Anlauf 1987 in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga durchsetzen. 1994 gehörte der BSC Preussen zu den Gründungsmitgliedern der DEL.

1995 wurde der Spielbetrieb als GmbH unter dem Namen Preussen Devils fortgesetzt, ab 1996 spielte man unter dem Namen Berlin Capitals. Von 1991 an erreichte man bis 1996 das Halbfinale in den Play-Offs, ohne aber einmal ins Finale einziehen zu können.

Ständige finanzielle Probleme begleiteten den sportlichen Niedergang und 2002 stand der Verein als sportlicher Absteiger fest. Da auch noch Insolvenzverfahren eingeleitet worden ist, wurde dazu noch die Lizenz entzogen.

Als BC Preussen begann der Verein in der vierklassigen Regionalliga und stieg im folgenden Jahr in die Oberliga auf. Dort wurde zwar der sportliche Klassenerhalt geschafft aber es folgte 2004 die Insolvenz.

Als BSchC Preussen startete dann noch eine Mannschaft für eine Saison in der Oberliga bis zum endgültigen Konkurs. Es gibt keinen offiziellen Nachfolgeverein.

Seine Heimspiele trugen die Preußen bis 2001 in der Eissporthalle an der Jafféstraße aus, danach in der Deutschlandhalle. Beide Hallen wurden mittlerweile abgerissen.

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